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Die Geschichte von Umuluku

Der Legende nach spielte der in Yabukawa geborene Japaner namens Taiki Aburakoji jeden Abend Sudoku. Taiki wollte das Logikrätsel seinem Sohn schmackhaft machen, der seinerzeit noch nicht lesen und schreiben konnte. Also veränderte er Sudoku so, das es für seinen Sohn einfacher zu erlernen war.

Mit einer hellgrauen Farbe tupfte er zunächst 81 Punkte in einem Raster aus 9 x 9 Feldern auf die Wandtafel, wobei er in diesem Raster 9 kleinere Raster aus jeweils 3 x 3 Feldern bildete, die ein wenig Abstand zueinander hatten. Genau wie beim Sudoku. Auf jeden grauen Tupfer musste sein Sohn mit einem Pinsel eine von 9 verschiedene Farben malen, ohne die Sudoku-Regeln zu brechen. Pro Zeile und Spalte aus 9 Feldern durfte jede Farbe nur einmal vorkommen. Pro 3 x 3 Mini-Raster durfte jede Farbe nur einmal vorkommen.

Für ein neues Spiel malte Taiki Aburakoji möglichst unregelmäßig bis zu 30 von 81 Farbtupfer auf die Wandtafel, ohne die Spielregeln zu verletzen, und übergab den Pinsel an seinen Sohn. Dieser hatte die Aufgabe, das Rätsel zu lösen, in dem er die verbleibenden grauen Farbtupfer mit den logisch korrekten Farben übermalte. Sein Sohn nannte das Spiel "Umuluku", da Taiki Aburakoji einen punktartig und rasterförmig gefleckten Koi hatte, den er "Umuluku" nannte. Vermutlich inspirierte die Zeichnung des Koi-Fisches Taiki Aburakoji bei der Entwicklung von Umuluku.

Auf einer lustigen Party, als schon fast alle Flaschen ausgetrunken waren, hörte ein Deutscher von dieser Geschichte — und machte etwas draus. So fand Umuluku in Form einer Online-Version seinen Weg in das Internet.


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